UNGLAUBLICH

 

 Deutscher Tierschutzbund Landesverband Bayern e.V.

Deutscher Tierschutzbund Landesverband Bayern e.V. Postfach 1106 84122 Dingolfing Geschäftsstelle: 01159/06354520 www.tierschutz-bayern.de geschaeftsstelle@tierschutz-bayern.de 

Präsidentin: Ilona Wojahn                       Sparkasse Hochfranken

Vizepräsidenten: Wolfgang Friedl             IBAN: DE65 7805 0000 0222 6112 20

Tessy Lödermann                                   BIC: BYLADEM1HOF

 

24.02.2020 Pressemeldung
 

Tiertöter im Landkreis Landsberg – 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt
 

Am vergangenen Freitag, den 21. Februar 2020 erhielt Andrea Mittermeir, 1. Vorsitzende des Vereins „Katzentatzen“ von einem Vereinsmitglied einen Anruf, dass er mehrere tote Katzen auf dem Mittelstreifen der Bundesstraße B 17, Ausfahrt Igling (Landkreis Landsberg am Lech) entdeckt habe. Der Melder ist als LKW-Fahrer tätig und hält immer die Augen nach Totfunden offen, damit die Tierhalter Hinweise über den Verbleib ihre Tiere erhalten.

Frau Mittermeir stellte dann vor Ort fest, dass sich in dem Gebüsch auf dem Mittelstreifen sieben tote Katzen befanden. Diese waren von der darüber führenden Brücke heruntergeworfen worden und befanden sich in verschiedenen Verwesungsstadien. Bereits am 4. Juli 2019 waren an derselben Stelle vier tote Katzen gefunden worden, wovon eine ein Schädel-Hirn-Trauma aufwies. Die anderen konnten aufgrund ihres Verwesungszustandes nicht mehr untersucht werden. Von den sieben aktuellen Totfunden konnten inzwischen fünf, u.a. über den implantierten Chip, identifiziert und ihre Besitzer gefunden werden. Alle diese Katzen stammten aus demselben Wohngebiet der Gemeinde Igling. Nachdem erst vergangene Woche zwanzig tote Tauben in Bereich des Iglinger Baggersees gefunden wurden, ist davon auszugehen, dass hier ein Tierquäler am Werk ist. Bayerns Tierschützer sind entsetzt: Ilona Wojahn, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern e.V.: „Diesem Täter muss schnellstens das Handwerk gelegt werden, er tötet nicht nur wehrlose Tiere, er bringt auch viel Leid über deren Halter. Die betroffenen Familien sind fassungslos und Kinder müssen den Verlust geliebter Haustiere verarbeiten. Wir bitten jeden, der Hinweise auf diese Person(en) geben kann, sich zu melden um weitere Taten zu verhindern.“

Inzwischen haben acht bayerische Tierschutzvereine (Dingolfing, Rosenheim, Tierschutzschule Hammelburg, Garmisch-Partenkirchen, Pfaffenhofen, Tegernseer Tal, Katzentatzen und das Tierparlament Mehring) jeweils Euro 500 als Belohnung ausgesetzt und der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern stellt ebenfalls Euro 1.000 zur Verfügung so dass insgesamt eine Belohnung von Euro 5.000 für die Ergreifung des Täters ausgesetzt ist.

Deutscher Tierschutzbund Landesverband Bayern e.V.

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Ilona Wojahn: „Wir haben bewusst eine sehr hohe Belohnung ausgesetzt, damit der Täter gefasst und ihm für immer das Handwerk gelegt wird. Wir hoffen auf sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung“. Hinweise (auch vertraulich) nehmen entgegen: Andrea Mittermeier, Katzentatzen (0175 9775983) Tessy Lödermann, Vizepräsidentin Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. (015228628307).

Quelle: Deutscher Tierschutzbund Bayern
 




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24.02.2020 Pressemeldung

Illegaler Tiertransport mit Rassekatzen gestoppt

Am Samstagnachmittag kontrollierten Beamte der Bundespolizei an der A3 Nähe Waidhaus, Landkreis Neustadt an der Waldnaab, einen extrem vollbeladenen Transporter mit rumänischer Zulassung. Bei der angeordneten Teilräumung des Fahrzeugs zur Kontrolle der Ladung wurde man auf Tiergeräusche aufmerksam. Die Beamten fanden vier unter anderem Ladegut versteckte zugeklebte Bananenkartons und einen kleinen Transportkorb, in völliger Dunkelheit und bei viel zu geringer Luftzufuhr, in denen sich insgesamt 29 Katzenwelpen der Rassen Scottish Fold und Karthäuser im Alter von 6-10 Wochen befanden. Die Katzen hatten weder Wasser noch Futter zur Verfügung. Auch im Transporter wurden diese lebensnotwendigsten Dinge für die Tiere nicht mitgeführt. Unter diesen Gegebenheiten ist davon auszugehen, dass zumindest ein Teil der Tiere den Transport nicht überlebt hätte. Die viel zu früh ihren Müttern entrissenen Katzenbabys stammen aus der Ukraine und waren für Käufer in Portugal bestimmt. Sie hatten allesamt weder gültige Papiere, noch den gesetzlich vorgeschriebenen Tollwutimpfschutz. Welpen dürfen aus EU-Staaten und gelisteten Drittländern nur mit einem ausreichenden Tollwut-Impfschutz nach Deutschland eingeführt werden bzw. Deutschland im Transit passieren. Dieser ist frühestens im Alter von 15 Wochen gegeben, da Tollwut erst mit 12 Wochen wirksam geimpft werden kann. Jungtiere aus nicht gelisteten Drittländern, zu denen die Ukraine als Nicht-EU-Mitglied gehört, sind erst mit 7 Monaten einfuhrfähig.
Der Amtstierarzt, der, ebenso wie ein Vertreter des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern zur Unterstützung der BPol angefordert wurde, stellte die Katzenbabys nach einer eingehenden Untersuchung und Altersbestimmung sicher und wies diese zur Quarantäne in drei bayerische Tierheime ein, wo sie nunmehr viele Wochen in Quarantäne verbringen müssen. Alle erhielten sofort tierärztliche Versorgung, denn einige reagierten bereits mit Fieber auf die Strapazen des Transportes.
Den Fahrer und Eigentümer der Tiere erwartet nun eine Strafanzeige wegen verschiedener Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, der Tierschutztransportverordnung, dem Tiergesundheitsgesetz und die Binnenmarkt Tierseuchenverordnung.
Deutscher Tierschutzbund Landesverband Bayern e.V.
 
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 Präsidentin:   Ilona Wojahn                                   Sparkasse Hochfranken Vizepräsidenten:  Wolfgang Friedl                           IBAN: DE65 7805 0000 0222 6112 20  Tessy Lödermann                                                  BIC: BYLADEM1HOF    
 
Auch wenn es sich in diesem Fall um einen Transittransport handelt und die Tiere nicht für deutsche Käufer bestimmt waren, appelliert der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. dringend an alle, die einem Tier ein Zuhause geben möchten, diese nicht über illegale Kanäle importieren zu lassen und nicht bei dubiosen Händlern im Internet zu bestellen. Jeder, der sich auf diesem Wege ein vermeintlich billiges Rassetier anschafft, trägt eine Mitschuld an Tierleid und Tierqual, die bereits bei den Elterntieren in den ost- und südeuropäische Zuchtanlage beginnt. 
 
Fotos: © Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. 

Quelle: Deutscher Tierschutzbund Bayern

 

 

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Frustrierend!

Mit viel Mühe und Kosten haben wir, der Verein Katzen in Not Pöttmes,  im Herbst 2019 zwei kleine Kätzchen von einem Bauernhof gerettet, zwei weitere sind auf dem Hof gestorben. Die Bauersleute wollten die Kätzchen nicht behalten!!! Wir waren mehrmals dort und haben darum gebeten, die erwachsenen Katzen auf unsere Kosten kastrieren zu lassen, da diese Katzen selbst alle krank waren! Die Bauersleute hatten keinerlei Einsehen und somit wandten wir uns an das Veterinäramt. Wie zu erwarten war ist nichts passiert! Wenn die Bauersleute sich nicht freiwillig zur Kastration der Katzen entscheiden, bleibt alles wie es ist und vier Wochen später gibt es die nächsten Katzenbabies, die dann qualvoll zu Tode kommen.